Grundlagen zu Optionen

Der erste Beitrag in dieser Themengruppe war zugegebenermaßen sehr allgemein und einfach gehalten. Um etwas tiefer in die Welt der Optionen einzutauchen werdet ihr in diesem und den folgenden Beiträgen grundlegendes Verständnis zu Optionen erlangen können. Leider lässt sich das nicht ohne „Theorie“ und „Fachbegriffe“ realisieren, ich werde aber versuchen das ganze so einfach wie möglich zu halten.

Starten möchte ich mit wenigen Begriffen, die im Folgenden knapp erklärt werden.

  • Das Underlying ist der Basiswert, zum Beispiel eine Aktie, ein Future, ein Index
  • Der Strike ist der Preis, ab dem die Option ausgeübt wird – also der Ausübungspreis (der Punkt, ab dem die Versicherung greift)
  • Der Verfallstag ist der Tag an die Option wertlos verfällt oder ausgeübt wird
  • Die Prämie zahlt der Optionskäufer an den Optionsverkäufer
  • Short ist jemand, der etwas verkauft hat
  • Long ist jemand, der etwas gekauft hat
  • Ein Put ist eine Verkaufsoption.
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Jetzt bin ich auch noch Stillhalter!

Super! Großes Kino! Ein eigener Beitrag darüber, dass ich „still halte“. Genau!

Stillhaltergeschäfte sind ein Teil meiner aktuellen Strategie an den Börsen. Was das ist und warum ich davon so begeistert bin klären wir jetzt. Ich versuche es so einfach wie nur möglich zu erklären – bitte verzeiht mir dennoch wenn ihr irgendetwas 2x lesen müsst. Um aufzuzeigen wie eine komplizierte Darstellung aussehen würde folgendes Zitat:

Welcher Laie wird wohl je verstehen, dass der Verkäufer der Verkaufsoption bei Ausübung der Verkaufsoption durch den Käufer der Verkaufsoption der Käufer der vom Käufer der Verkaufsoption verkauften Wertpapiere ist?
(Serge Demolière)

Optionshandel und die damit umgesetzte Stillhalterstrategie lässt sich am besten mit Versicherungen vergleichen.… weiterlesen...

Der Preis des Geldes

Starten möchte ich diesen Beitrag mit einem kurzen Rückblick in die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre – spezieller in die Produktionsfaktoren Boden/ Natur und Arbeit, sowie den abgeleiteten Produktionsfaktor Kapital.

Naturkapital (Boden)
Als Naturkapital werden Energie, Rohstoffe, Grund und Boden oder ähnliches bezeichnet. Es handelt sich dabei sozusagen um den Grundstoff, aus dem durch Zuführung von anderen Produktionsfaktoren ein Wert erschaffen wird.

Humankapital (Arbeit)
Das Humankapital ist sehr vielfältig. Zum einen deckt es die klassische Lohnarbeit als angestellter ab, zum anderen inkludiert es auch Bildung oder unternehmerische und geistige Tätigkeiten. Ein Tischler erschafft aus dem Naturkapital Holz unter Zuführung des Humankapitals ausführender Arbeit einen Tisch.… weiterlesen...

ETF Grundwissen

An vielen Stellen ist hier schon der Begriff ETF gefallen. ETF ist die Abkürzung für exchange traded fund, also der englischen Bezeichnung für einen börsengehandelten Fond. Ein Großteil dieser Fonds stellt – ohne aktives Management – einen Index nach. In diesem Fall nennt man sie auch passive Indexfonds. Sie lassen sich, wie Aktien von einzelnen Unternehmen, ganz einfach an der Börse kaufen und landen dann in eurem Depot bei der Bank.

Die Idee hinter einem solchen ETF ist relativ simpel. Diverse Studien kommen zu dem Schluss, dass ein aktives Portfoliomanagement regelmäßig schlechter abschneidet als sein Vergleichsindex. Durch einen passiven Indexfond – der diesen Vergleichsindex 1zu1 nachbildet – umgeht man dieses Risiko und schneidet genauso ab wie der Index.… weiterlesen...

Ready, steady, go

Wenn du in die Welt des Investierens starten möchtest braucht es einen Plan zur Umsetzung, nützliche Tools, ein Depot und vieles mehr. Das grundsätzliche Setup möchte ich hier vorstellen.

Überblick
Ohne den richtigen Durchblick über seinen aktuellen Stand geht nichts. Ich hatte schon immer irgendeine Excel Liste, in der meine planmäßigen Ausgaben zusammengefasst waren. Die gibt es noch immer, ich nutze sie aber nicht mehr so häufig. Viel mehr war sie für mich der Ausgangspunkt für viele andere Listen. Aktuell nutze ich, um dem Überblick über die ganzen Depots, Konten und so weiter zu behalten, eine Berechnung zum Reinvermögen. Dort sind alle Vermögenswerte (Assets) und alle Verbindlichkeiten (Liabilities) aufgeführt.… weiterlesen...

Börse ist doch Teufelszeug

Falls du dich bisher mit der Börse noch nicht intensiv beschäftigt hast, kommen dir beim Gedanken daran sicherlich Begriffe wie der Black Friday, die DotCom Blase und die Finanzkrise in den Sinn. Das ist auch absolut verständlich wenn man bedenkt, dass das menschliche Hirn sich negative Ereignisse deutlich besser einprägt als positive.

In Deutschland hat sich aus diesen negativen Gedanken mittlerweile eine regelrechte Crash Branche entwickelt, in der zahlreiche Propheten sich durch stetige Warnung vor dem nahenden Crash eine goldene Nase verdienen. Das geht über Buchverkäufe, Seminare bis hin zu Vorträgen für die horrende Summen veranschlagt werden. Achtet einfach mal drauf wie stichhaltig solche Prognosen sind und in wie weit sie sich überhaupt überprüfen lassen.… weiterlesen...

Morgen

Nach dem Rückblick und dem aktuellen Stand folgt nun der letzte Teil der Einstiegsreihe – der Blick in die Zukunft.

Das ich hier nicht den Standardablauf mit „schaffe, schaffe, Häusle bauen“ und Rente mit 69 beschreiben werde ist ja zwischenzeitlich klar geworden. Nicht klar ist aber, wie genau mein Plan für die nächsten Jahre aussieht. Also – wozu das ganze Lernen, was kommt nach Erreichung meiner Ziele? Wie lange mache ich noch so weiter wie jetzt?

So hart es klingt – auf keine dieser Fragen gibt es aktuell eine Antwort. Ich habe einen Job der mir Spaß macht, mich fordert und in dem ich mich entfalten kann.… weiterlesen...

Heute

Für mich persönlich ist das nun folgende der spannendste Teil meiner kleinen Einstiegsreihe. Wie kann man starten, was mache ich aktuell, was kannst du dabei lernen. Das alles gibt es natürlich nur im kurzen Abriss – es muss ja später auch noch Themen geben die ich ausführlich behandeln kann.

Der wichtigste Punkt an erster Stelle: Bildung, Bildung, Bildung!
Das natürlich im Sinne dieses Blogs speziell im Bereich der persönlichen Finanzen, Marktverständnis und dem Kennenlernen von Anlageformen. Das deutsche Bildungssystem sieht es leider nicht vor den Schülern etwas über die persönlichen Finanzen beizubringen was über „lebe sparsam und lege den Rest aufs Sparbuch“ hinausgeht.… weiterlesen...

Gestern

Ins Leben gestartet bin ich mit suboptimalen Voraussetzungen. Schuld war die Schule, die mir die falschen Dinge beigebracht hat; der Staat, der es durch hohe Steuern und Abgaben unmöglich macht sorgenfrei zu leben; mein Arbeitgeber, der mir einfach zu wenig bezahlt; meine Eltern, die nichts für mich gespart haben; und natürlich der soziale Druck nach Konsum – großer Fernseher, Markenklamotten, Auto, Handy, ……

Alles externe Faktoren! Nichts davon konnte ich selbst beeinflussen. Dachte ich zumindest damals. Ich unterstelle einfach mal, dass viele Menschen genauso denken – egal ob jung oder alt.

Wenn sich diese Denkweise erst einmal manifestiert ergibt sich irgendwann eine augenscheinlich ausweglose Situation die zu Frust, Schulden, fehlenden Rücklagen, fehlender Selbstbestimmung und von allem verschwendeter Zeit führt.… weiterlesen...

Hello world!

Halfturn, Roundturn, Turnaround. Alles Begriffe, mit denen ich noch vor einiger Zeit nicht wirklich etwas anfangen konnte. Höchstens der Anglizismus Turnaround war im Sprachgebrauch verfügbar. Das ist mittlerweile anders.

Ausgelöst wurde dies durch einen unscheinbaren Blogbeitrag des Frugalisten Oliver in dem er etwas von einem unendlichen Kredit faselt. Es war so einer dieser Momente in denen es „Klick“ macht und sofort der Entschluss gefasst wird etwas in seinem Leben zu verändern.

Aber der Reihe nach. Wo komme ich her, wo bin ich gerade, wo will ich hin. Das alles sind Themen, die ich hier mit euch teilen möchte. Meine Zielgruppe sind die Menschen, die aktuell noch von Gehaltszahlung zu Gehaltszahlung leben – sich also im sprichwörtlichen Hamsterrad befinden.… weiterlesen...